Stellensuche via Anzeigen

Stellenangebote in Print- und elektronischen Medien

  • Analysieren Sie Inserate mit dem Bild der gesuchten Aufgabe im Kopf: Aus dem Text soll etwas über die Aufgaben, die Anforderungen, die Firma, deren Produkte oder Dienstleistungen sowie über die Arbeitsbedingungen hervorgehen. Das Arbeitsblatt «fähigkeiten.check» (Reflexion 13 und Reflexion 14) dient dem Vergleich Ihres Kompetenzprofils mit dem Anforderungsprofil in einem Stelleninserat.
  • Bei knappen, unklaren oder fehlenden Angaben in der Anzeige ist die telefonische Vorabklärung vor der schriftlichen be-Werbung sinnvoll, ohne jedoch bereits zu sehr nach Details zu forschen.

Anmerkungen zu den elektronischen Medien

  • «Stelleninserate» finden Sie auch in der Treffpunkt-Arbeit-Datenbank der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV.
  • Die meisten im Internet vertretenen Unternehmen listen ihre offenen Stellen auf. Sie bezeichnen die Jobsite als wichtiges Rekrutierungsinstrument.
  • Stellenbörsen, auch Job-Portale genannt, ebenso eine Reihe von Personaldienstleistungsunternehmen bieten im Internet ein grosses Angebot an offenen Stellen an.
  • Es gibt sogenannte Meta-Suchmaschinen unterschiedlicher Art, die Inserate auf anderen Jobportalen aufspüren. Die Idee ist das sogenannte «One Stop Shopping», die Möglichkeit, alles aus einer Hand zu finden.
  • Auf verschiedenen Plattformen können Sie Suchaufträge deponieren, über neu aufgeschaltete Stellenanzeigen werden Sie in der Folge per Mail informiert.
  • Beispiel für einen QR-CodeEin Element, das Print- und elektronische Medien verbinden kann, ist der Quick Response-Code (QR-Code). Was gedruckt im Inserat wie ein kleines, schwarz-weisses Labyrinth aussieht, quadratisch mit mindestens 10 mm Seitenlänge, ist ein zweidimensionaler Barcode, der verschiedene Informationen in sich tragen kann. Zumeist enthält er einen Link, der direkt auf die Website eines Anbieters, zum Beispiel zur Ausschreibung einer offenen Stelle führt. Es ist denkbar, dass Stellenanbieter künftig vermehrt nur noch Schlagzeilen und Kurz-Informationen ins Inserat setzen, ergänzt mit dem QR-Code, der zu den Details führt.
    Gelesen werden QR-Codes im Allgemeinen mit Smartphones (entsprechende Apps sind kostenlos oder sehr günstig). Der Code wird mit der Kamera des Handys gescannt, decodiert und führt direkt zur Zielseite im Web oder zu anderen Informationen, wie z.B. Kontaktangaben (vCard), die dann auf dem Display angezeigt und sofort weiterverwendet werden können.

Arbeits- und Stellenvermittlung

Personalberatungsunternehmen, private Stellenvermittlungen

  • Viele Personalberatungsunternehmen und private Stellenvermittler sind in einem Verband organisiert. Der «Verband der Personaldienstleister der Schweiz – Swissstaffing» verspricht in seinen Verbandszielen Transparenz, Qualität und Professionalität der Personaldienstleistungen seiner Mitglieder.

Diverse Vermittlungsstellen

  • Es gibt nebst den privaten Vermittlungsstellen solche von gemeinnützigen und von Arbeitgeber- oder Arbeitnehmer-Organisationen. Eine Adressliste publiziert das SECO online im Internet.

Regionale Arbeitsvermittlungszentren RAV

  • Wenn Sie stellenlos werden, kommen Sie in Kontakt mit einem der Regionalen Arbeitsvermittlungszentren RAV. Man wird Sie dort bei der Stellensuche unterstützen und Ihnen auch gezielt Weiterbildungsmöglichkeiten anbieten. Beachten Sie den Internet-Zugang Treffpunkt-Arbeit.

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Umsetzung